Anna:
Wer hat die schönsten Schäfchen?
Die hat der goldne Mond,
Der hinter unsern Bäumen
Am blauen Himmel wohnt.
Er kommt am späten Abend,
Wenn alles schlafen will,
Hervor aus seinem Hause
Zum Himmel leis und still.
Dann weidet er die Schäfchen
Auf seiner blauen Flur;
Denn all die weißen Sterne
Sind seine Schäfchen nur.
Sie thun sich nichts zu Leide,
Hat eins das andre gern,
Und Schwestern sind und Brüder
Da droben Stern an Stern.
Wenn ich gen Himmel schaue
So fällt mir immer ein,
O, laßt uns auch so freundlich
Wie diese Schäfchen sein.
Bella: Das Gedicht ist wundervoll.
Otto: Und als Freunde wollen wir nun nach Hause gehen. Adieu, meine Damen.
Bella und Anna: Adieu! Adieu!
Otto: Bevor ich gehe, muß ich Ihnen noch sagen: Morgen kommt Herr Meister wieder.
Alle: O, das ist gut! Das ist schön!