Anna: Hat Bayard Taylor nicht wieder (= mehr) geheiratet?
Otto: O ja. Seine zweite Frau ist eine Deutsche, die Tochter eines Professors der Astronomie in Jena. Bayard Taylor sagte einmal von ihr (= von seiner Frau) vor vielen Leuten: »Das Gute, das ich geschrieben habe, danke ich meiner Frau.«
Herr Meister: Wissen Sie, was Richard Wagner einst gethan (hat)? (ich thue, ich that, ich habe gethan.)
Otto: Was, Herr Meister?
Herr Meister: Als im Jahre 1876 das große Singspiel »die Nibelungen« zum ersten Male gespielt wurde, im neuen Theater in Baireuth, da saßen die größten Musiker, Sänger, Schriftsteller (= Autoren), bei einem Bankett. [Abbé][VIII-1] Liszt stand auf (ich stehe auf, ich stand auf, ich bin aufgestanden), in seiner Hand hielt (ich halte, ich hielt, ich habe gehalten) er einen goldnen Kranz und sprach lange zum Dichter-Komponisten Wagner und endete dann so: »Diesen Kranz sendet Ihnen Italien,« und Liszt setzte den Kranz auf den Kopf des glücklichen Mannes. Dieser aber nahm den goldnen Kranz und setzte ihn auf den Kopf seiner Gemahlin mit den Worten: »Was ich Gutes geschrieben, das danke ich ihr. Sie habe den Kranz!«
Aber nun wollen wir nach Hause gehen. Adieu, meine Freunde!
Alle: Adieu, Herr Meister!