Herr Meister: Im Jahre 1679 kam ein Mann aus Nürnberg in die Schweiz. Er hatte eine Taschenuhr. Die Schweizer (= die Leute in der Schweiz) hatten nie eine Taschenuhr gesehen. Sie sahen (ich sehe—ich sah—ich habe gesehen) die kleine Uhr des Mannes und sagten: »Das ist ein Wunderwerk.« Richard, ein junger Mann, sah diese kleine Uhr auch, und er bewunderte sie. Er hatte sie (= die kleine Uhr) wenige Minuten gesehen, dann sagte er zu seinem Freunde: Ich muß ein solches Wunderwerk haben! — und in einem halben Jahre hatte er eines (= ein Wunderwerk). Er selbst hatte eine Taschenuhr gemacht, — Richard war der erste Uhrmacher in der Schweiz.

Anna: Richard war der erste Uhrmacher in der Schweiz! Waren schon Taschenuhren vor Richard?

Herr Meister: O ja, lange zuvor. Wissen Sie, wer die erste Taschenuhr gemacht hat?

Anna: Nein, ich weiß es nicht.

Herr Meister: [Peter Hele][II-2] in Nürnberg.

Louis: Waren die ersten Taschenuhren so wie unsere Uhren heute?

Herr Meister: Nein, nicht so fein und nicht so klein. Die ersten Uhren waren oval, wie das Ei von der Henne und hatten den Namen »Nürnberger Eier.«

Louis: Herr Meister, sprechen Sie noch mehr von der Uhr, bitte!

Herr Meister: Ich kann heute nicht, Louis. Es ist ein Uhr. Ich muß gehen. Morgen sehe ich Sie alle wieder, und dann sprechen wir von ..... nun, wir wollen sehen (ich will—wir wollen). Auf Wiedersehen!