Otto: Im Gedicht ist alles schöner, als in Prosa.
Bella: Ich werde (= will) es lesen.
Anna: Ich werde es (= das Gedicht) meiner kleinen Schwester zu Hause erzählen.
Herr Meister: Ah! Rückert hat dieses Gedicht auch für seine kleine Schwester geschrieben (ich schreibe, ich schrieb, ich habe geschrieben).
Anna: Erst will das Bäumlein Blätter von Gold, dann von Silber und .....
Louis: Nein, Anna; nicht von Silber; von Glas.
Anna: ... von Glas und dann grüne Blätter, und zuletzt will es seine Nadeln wieder. Nicht wahr, Herr Meister?
Herr Meister: Ja, so ist es. Das Bäumlein ist nicht zufrieden, oft will es das eine, oft das andere.
Anna: So ist meine kleine Schwester Julie auch. Heute Morgen sagte sie: Ach, wann kommt der Winter? Und ist der Winter da, so sagt sie: Ach, wann kommt der Sommer?
Herr Meister: Ihre Schwester Julie ist, wie die Menschen so oft sind — unzufrieden.