[(124)] Wunschgegensatz zu einer realen Erinnerung vom Hofe des Onkels, daß sie sich im Schlafe zu entblößen pflegte.
[(125)] Wie der Engel in der Verkündigung Mariä einen Lilienstengel.
[(126)] Die Erklärung dieses Mischgebildes [siehe p. 237]: Unschuld, Periode, Kameliendame.
[(127)] Auf die Mehrheit der ihrer Phantasie dienenden Personen.
[(128)] Ob man sich auch einen herunterreißen darf, i. e. masturbieren.
[(129)] Der Ast hat längst die Vertretung des männlichen Genitales übernommen, enthält übrigens eine sehr deutliche Anspielung auf den Familiennamen.
[(130)] Bezieht sich wie das Nächstfolgende auf eheliche Vorsichten.
[(131)] Ein analoger »biographischer« Traum ist der unter den Beispielen zur Traumsymbolik [p. 268] als dritter mitgeteilte; ferner der von Rank ausführlich mitgeteilte »Traum, der sich selbst deutet«; einen anderen, der »verkehrt« gelesen werden muß, siehe bei Stekel p. 486.
[(132)] Vgl. die Arbeiten von Bleuler und seinen Züricher Schülern Maeder, Abraham u. a. über Symbolik, und die nicht ärztlichen Autoren, auf welche sie sich beziehen (Kleinpaul u. a.). Das Zutreffendste, was über diesen Gegenstand geäußert worden ist, findet sich in der Schrift von O. Rank und H. Sachs, Die Bedeutung der Psychoanalyse für die Geisteswissenschaften, 1913, Kap. I.
[(133)] So tritt z. B. das auf dem Wasser fahrende Schiff in den Harnträumen ungarischer Träumer auf, obwohl dieser Sprache die Bezeichnung »schiffen« für »urinieren« fremd ist (Ferenczi; [vgl. auch p. 271]). In den Träumen von Franzosen und anderen Romanen dient das Zimmer zur symbolischen Darstellung der Frau, obwohl diese Völker nichts dem deutschen »Frauenzimmer« Analoges kennen.