[(169)] Ein Thema, über welches sich eine weitläufige Diskussion in den letzten Jahrgängen der Revue philosophique angesponnen hat (Paramnesie im Traume).

[(170)] Diese Ergebnisse korrigieren in einigen Punkten meine früheren Angaben über die Darstellung der logischen Relationen ([p. 233]). Letztere beschreiben das allgemeine Verhalten der Traumarbeit, berücksichtigen aber nicht die feinsten und sorgfältigsten Leistungen derselben.

[(171)] Stanniol, Anspielung auf Stannius, Nervensystem der Fische, vgl. [p. 295].

[(172)] Die Örtlichkeit im Flure meines Wohnhauses, wo die Kinderwagen der Parteien stehen; sonst aber mehrfach überbestimmt.

[(173)] Diese Beschreibung ist für mich selbst nicht verständlich, aber ich folge dem Grundsatze, den Traum in jenen Worten wiederzugeben, die mir beim Niederschreiben einfallen. Die Wortfassung ist selbst ein Stück der Traumdarstellung.

[(174)] Schiller ist nicht in einem Marburg, sondern in Marbach geboren, wie jeder deutsche Gymnasiast weiß, und wie auch ich wußte. Es ist dies wieder einer jener Irrtümer ([vgl. p. 149]), die sich als Ersatz für eine absichtliche Verfälschung an anderer Stelle einschleichen, und deren Aufklärung ich in der »Psychopathologie des Alltagslebens« versucht habe.

[(175)] Analog habe ich die außerordentlich starke Lustwirkung der tendenziösen Witze erklärt.

[(176)] Diese Phantasie aus den unbewußten Traumgedanken ist es, die gebieterisch non vivit anstatt non vixit verlangt. »Du bist zu spät gekommen, er lebt nicht mehr.« Daß auch die manifeste Situation des Traumes auf »non vivit« zielt, ist [p. 303] angegeben worden.

[(177)] Es wird aufgefallen sein, daß der Name Josef eine so große Rolle in meinen Träumen spielt (siehe den Onkeltraum). Hinter den Personen, die so heißen, kann ich mein Ich im Traume besonders leicht verbergen, denn Josef hieß auch der aus der Bibel bekannte Traumdeuter.

[(178)] rêve, petit roman – day-dream, story.