(In den vierziger Jahren lebte in Deutschland ein ganz kleiner verwachsener Mann, der auf dem Rücken und der Brust bedeutende Buckel hatte. Der auf der Brust stationirte hatte hervorragend monstrose Dimensionen, war aber kein wirklicher Buckel, sondern der zusammengewickelte und unter der Weste verborgene grosse Bart des kleinen Mannes, der eine Länge von über elf (!) Fuss rhein. hatte. In einem Testamente hatte der Mann verfügt, dass seine Gesichtshaut sammt dem Barte nach seinem Tode abgelöst und dem Universitäts-Museum in Bonn zur Aufbewahrung übergeben werden solle. Dieser »letzte Wille« wurde denn auch buchstäblich erfüllt, das bezeichnete Museum trat die Erbschaft an und wahrscheinlich ist der Riesenbart heute noch als Curiosität in demselben zur Schau ausgestellt. — Leider können der Familienname des Mannes und die Ortsnamen heute nicht mehr festgestellt werden.)
John Darrington
das lebende Skelet
ist in einer kleinen Stadt Connecticuts (Nord-Amerika) geboren und jetzt etwa achtunddreissig Jahre alt. Bis zu seinem sechsundzwanzigsten Jahre erfreute er sich der besten Gesundheit, zog sich aber infolge einer Erkältung ein chronisches Magenleiden zu, so dass er in ganz verhältnissmässig kurzer Zeit zum Skelet abgemagert war.
Da er keinerlei Arbeiten mehr verrichten und auch Niemanden hatte, der ihm Hülfe bieten konnte, so reifte in ihm der Entschluss, sich als »lebendes Skelet« sehen zu lassen, und er hatte auch Erfolg damit. Nicht der Einzige dieses Genres, ist seine Gage auch stets nur gering, reicht jedoch bei seinen bescheidenen Ansprüchen aus, ihm eine sorgenlose Existenz zu schaffen, so dass er nach seiner eigenen Versicherung mit seiner jetzigen Lage vollständig zufrieden ist.