John Chambert
der Mann ohne Arme
wurde 1854 in London geboren und kam ohne Arme zur Welt. Wie alle anderen Fusskünstler, unter denen jedoch Herr C. H. Unthan der geschickteste ist, verrichtet auch Mr. Chambert alle Arbeiten mit den Füssen, die normale Sterbliche mit den Händen ausführen. Er bedient sich selber beim Essen und Trinken, kleidet sich an und aus, rasirt sich, schreibt ausgezeichnet, spielt mehrere Instrumente, schiesst, hämmert, sägt, hobelt etc. etc.
Seit seinem achtzehnten Lebensjahre zeigte er sich dem Publicum in Museen etc., noch nicht ganz zwanzig Jahre alt, verheirathete er sich, zog sich vom »show« zurück und eröffnete in London ein kleines Cigarren- und Tabak-Geschäft. Er wurde Vater von drei Töchtern, und als diese erwachsen waren, übergab er ihnen das Geschäft und kehrte zum »Show-Leben« zurück. Vor etwa vier Jahren verlor er seine Gattin durch den Tod, verheirathete sich jedoch im Februar 1899 zum zweiten Male und führt mit seiner jungen hübschen Frau, die ihren »John« von Herzen lieb zu haben scheint, ein recht glückliches Familienleben.
James Morris
der Mann mit der Gummihaut
ist am 1. September 1859 in Boston, Massachusetts (Amerika), geboren. Als Sohn armer Eltern erlernte er das Barbierhandwerk. Seit seiner Kindheit war er im Stande, seine Haut zu bedeutender Länge vom Körper zu ziehen und oft that er das zum Vergnügen seiner Kameraden. Eines Tages sagte einer derselben zu ihm: »Morris, warum lässt Du Deine Kunst nicht für Geld sehen?« Diese Worte waren bei Morris auf fruchtbaren Boden gefallen: eines Tages stellte er sich dem Besitzer eines Museums, J. E. Sackett, in Providence, Rhode Island, vor und wurde von demselben sofort für ein Jahr engagirt.