„Aber liebes Kind, du hast ja selbst den Vorschlag gemacht.“

„Ach nein, nicht Frascati — dazusitzen und sich mit dreißig alten dänischen Weibern beiderlei Geschlechts abzuplagen.“

„Wir können ja etwas anderes wählen — doch da ist Ihre Straßenbahn, Kandidat Gram.“

„Ja, tausend Dank für Ihre Hilfe! Vielleicht sehe ich die Damen einmal wieder — im Skandinavischen Verein?“

Die Bahn hielt vor ihnen — da sagte Fräulein Winge:

„Sie haben vielleicht Lust, sich uns anzuschließen; wir hatten die Absicht, heute Abend ein wenig zu bummeln, Wein zu trinken und Musik zu hören.“

„Ja, danke.“ Helge war unsicher und verlegen und schaute auf die anderen. „Recht gern, aber —“ er wandte sich vertrauensvoll an Fräulein Winge mit dem hellen Antlitz und der freundlichen Stimme: „Sie kennen sich ja untereinander und — nun, ist es nicht am gemütlichsten für Sie alle, ohne fremde Gesellschaft zu sein?“ Er lachte verlegen.

„Aber nein, mein Lieber.“ Sie lächelte. „Im Gegenteil — sehen Sie, dort fährt Ihre Bahn schon — und Heggen kennen Sie ja doch von früher und jetzt uns. Wir werden schon darauf achtgeben, daß Sie richtig nach Hause gelangen — wenn Sie also nicht zu müde sind.“

„Müde! Nein. — Ich möchte sehr gern mit Ihnen zusammen sein“, versicherte Helge eifrig und erleichtert.

Die drei anderen begannen, Trattorien vorzuschlagen. Helge kannte keinen der Namen, die fielen; es war keiner von denen darunter, die sein Vater erwähnt hatte. Fräulein Jahrmann aber verwarf jeden Vorschlag.