Jenny schüttelte den Kopf.

„Nicht ein Wort. Ich fiel ja aus allen Wolken, als ich ihren Brief bekam — sie schrieb in aller Kürze, morgen hätte sie Hochzeit mit Ahlin. Ich ahnte nichts.“

„Wir auch nicht. Die beiden waren ja viel zusammen. Daß sie sich aber heiraten wollten, wußte nicht einmal Heggen, bis sie kam und ihn bat, ihr Trauzeuge zu sein.“

„Hast du sie seither gesehen?“

„Nein. Sie reisten noch am selben Tage nach Rocca di Papa und waren noch oben, als ich Rom verließ.“

Jenny saß eine Weile in Gedanken.

„Ich glaubte, sie hätte nur ihre Arbeit im Kopf,“ sagte sie.

„Heggen erzählte, daß sie das große Bild mit dem Tor beendet hätte, und daß es sehr gut ausgefallen sei, auch, daß sie mehrere andere Arbeiten begonnen habe.“

„Dann verheiratete sie sich also ganz plötzlich. Ich weiß nicht, ob sie eine Weile verlobt gewesen sind —.“

„Aber du, Jenny — du schriebst, du hättest ein neues Bild angefangen?“