„Nein, da irrst du dich, mein Lieber. Aber es ist auch abscheulich. Jenny und ich stürzten nur der Korallen wegen dort hinüber.“
„Auf diese Weise trafst du uns aber. Sonst hättet ihr zu Frascati gehen müssen, worauf du plötzlich auch ärgerlich geworden bist.“
„Ich wäre sicher nicht zu Frascati gegangen — das schwör’ ich dir, Gunnar. Und das wäre mir viel besser gewesen. Denn nun will ich rauchen und trinken und die ganze Nacht durchbummeln, da ihr mich nun einmal mitgelockt habt.“
„Ich glaubte, du hättest es vorgeschlagen.“
„Die Malachitkette war außerordentlich schön, finde ich,“ lenkte Ahlin ab, „und sehr billig.“
„Ja, aber Malachit ist in Florenz viel billiger. Diese kostet siebenundvierzig. Und in Florenz, dort wo Jenny ihre cristallo rosso kauft, hätte ich sie für fünfunddreißig Lire haben können. Jenny hat für ihre Kette nur achtzehn gegeben. Er muß mir die Korallen aber für neunzig Lire lassen.“
„Ich begreife nicht recht, wie du mit deinem Gelde auskommst“, sagte Heggen und lachte.
„Ich mag nicht noch länger darüber sprechen,“ sagte Cesca. „Ich habe dieses Hin- und Hergerede satt — morgen gehe ich und kaufe die Korallen.“
„Sind aber neunzig Lire nicht furchtbar teuer für Korallen?“ wagte Helge zu fragen.
„Sie können sich denken, daß es nicht so ganz gewöhnliche sind“, antwortete Cesca herablassend. „Es sind diese Contadinakorallen — eine dicke Kette mit Goldverschluß und langen schweren Ohrhängern.“