Er senkte seinen Kopf und weinte. Sie zog ihn fest an sich:

„Helge. Mein Junge. Mein lieber, lieber Junge.“

Er hob wieder den Kopf und schob sie sanft zurück:

„Jenny — damals in Rom — ich hätte dich nehmen können. Du wolltest mein werden — ganz. Du hattest den guten Willen — in deiner Seele herrschte kein Zweifel darüber, daß unser Zusammenleben für uns Glück bedeuten würde. Ich war nicht so sicher — darum wohl wagte ich es nicht —. Später, hier zu Hause ... Ich sehnte mich so unsagbar. Ich wollte dich ganz besitzen, da ich fürchtete, dich eines Tages zu verlieren. Aber ich merkte, wie du immer auswichest, wenn du fühltest, daß dies Begehren in mir aufstieg.“

Sie blickte ihn erschrocken an. Es war so! Sie hatte es sich nicht gestehen wollen — aber er hatte Recht.

„Wenn ich dich jetzt bäte. In dieser Stunde!?“

Jenny bewegte die Lippen. Dann sagte sie schnell und fest:

„Ja.“

Helge lächelte traurig und küßte ihre Hand:

„Willig und gern? Weil du mein sein willst? Weil du dir ein Glück ohne mich und dich nicht denken kannst? Nicht nur, weil du mir etwas Liebes antun willst? Nicht nur, weil du nicht dein Wort brechen willst? Antworte aufrichtig!“