Sie fuhr fort, leise zu weinen.
Nach einer Weile flüsterte er:
„Darf ich hin und wieder zu dir kommen —? Wenn du traurig bist, kannst du mich da nicht rufen lassen? Ich will gern versuchen, ob ich nicht meinem kleinen Mädchen ein wenig helfen kann, sprich, Jenny —?“
„Ich wage es nicht, Gert.“
„Liebe kleine Freundin, ich bin ja ein alter Mann, könnte dein Vater sein.“
„Deinetwegen — meine ich. Es ist nicht recht von mir deinetwegen.“
„O doch, Jenny. Meinst du, ich dächte weniger an dich, wenn ich dich nicht sähe. Ich möchte dich ja nur sehen, mit dir sprechen, versuchen, dir ein wenig zu sein — darf ich? — Oh, darf ich —?“
„Ich weiß nicht, Gert — ich weiß nicht. Ach, Lieber, geh jetzt, du mußt jetzt gehen — ich kann nicht — es ist so hart. — Lieber, geh.“
Er erhob sich still.
„Dann gehe ich. Leb wohl, Jenny — aber Kind, du bist ja ganz außer dir.“