„Ja, dann freilich sollte sich der Schnee ein bißchen beeilen!“

Sie waren in die Stortingstraße gekommen. Jenny ließ seine Hand fahren und dann den Korb. Er war aber so schwer und Ausjen so klein. So behielt sie ihn denn.

In der dunklen Voldstraße nahm sie wieder seine Hand und trug ihm den Korb bis zu dem kleinen Haus, wo er wohnte. Zum Abschied schenkte sie ihm zehn Oere.

In der Homansstadt kaufte sie Schokolade und rote Fausthandschuhe, die sie Ausjen schicken wollte.

Herrgott, wenn sie nur einem Menschen eine kleine Freude machen könnte! Eine kleine, unerwartete Freude.

Sie wollte versuchen, ihn ein paar Stunden am Tage als Modell zu bekommen. Er war wohl aber zu klein, um ihr zu stehen.

Die arme kleine Faust, sie war in der ihren ganz warm geworden. Ihr war, als hätte es ihr gut getan, sie festzuhalten.

Doch. Sie wollte versuchen, ihn zu malen. Ein lebendiges Frätzchen hatte er. Er sollte dann Milch mit einem Tropfen dünnen Kaffee und gutes Butterbrot bekommen, und dann wollte sie arbeiten und mit Ausjen plaudern.

Drittes Buch

I.