„Almosen.“ Er schüttelte einen Augenblick schmerzlich das Haupt. „Die ganze Zeit, Jenny — alles was du mir gabst!“

„Gert, ich bin es ja, die von dir Almosen entgegengenommen hat — immer — begreifst du denn nicht?“

„Nein,“ sagte er heftig. Er preßte sein Gesicht wieder in den Boden.

Nach kurzer Zeit erhob er den Kopf:

„Jenny, ist da — irgend ein anderer?“

„Nein,“ sagte sie heftig.

„Glaubst du, ich würde dir einen Vorwurf machen, wenn ein anderer zwischen uns getreten wäre, ein junger Mensch — deinesgleichen? Ich würde das besser verstehen.“

„Kannst du dir denn nicht denken —? Ich finde nicht, daß daran ein anderer Schuld sein muß.“

„Nein, nein.“ Er glitt wieder nieder. „Ich fände es natürlicher. — Als mir dann einfiel, was du mir geschrieben hattest, daß Heggen auf Tegneby gewesen und nach Berlin gefahren ist —.“

Jenny wurde wieder blutrot: