Verdienst ankündigte, als dasjenige war, das nur eine Masse von zween Schuhen bestimmte.

Diese Zeit war die Zeit unsrer Herrlichkeit. Es scheint, als wäre die Ehre unsrer gegenwärtigen Reiche, gleich der Stärke Samsons, mit geheimnißreichen Zöpfen verbunden gewesen, vor denen das Schwert Ehrfurcht haben sollte. Wir haben gestattet, daß die unheilige Scheere der Philistäer sie berührte. Die Mode, als eine zweite Dalila, legte ihre Hand an die erhabenen Hüllen, welche den Augen des gemeinen Mannes die Weisheit, und den Tiefsinn der Bemerkungen unsrer Väter entzogen.

Man weis auch, was daraus entstanden ist. Nach dieser fatalen Operazion wachten unsre itzigen Völker auf ohne Stärke, und ohne Herzhaftigkeit. Seit dem die kleinen Perücken auf den Köpfen sitzen, brachten sie

denselben nur kleine Einsichten hervor. Die leichten Haaraufsätze ließen die Substanz evaporiren, welche zuvor die weiten Hauptdecken da nährten. Von der Zeit an haben sich unsre Gehirnchen volatilisirt, so wie sich bei ungeschickten Distillirern die Geister flüssiger Körper zerstreuen, wenn der Helm und die Distillirflasche nicht recht wohl verpichet sind.

Das Gebieth der Perücken hat sich also vermindert; aber die Macht ihrer Mutter hat es sich nicht. Mit jedem Tage sieht man noch ihre Fortschritte sich vermehren.

Der Arme dessen Hütte Stroh und Rohr bedeckt,

Erkennet ihre Macht;

Sie wird vom Krieger, nicht vom Thor der Burg verschreckt,

Wo der des Königs wacht.

Aus dem Vorhergesagten sieht man, daß die Kakomonade ein gemeinschaftlicher Feind ist, wider den man sich zu vereinigen hat. Sie macht sich gleich feindlich an den Szepter, und an den Hirtenstab. Der Szepter und der Hirtenstab also müssen gleich eifrig zusammen stehn, sie aus dem Felde zu schlagen. Zu diesem Endzwecke hat man schon verschiedene Mittel versucht, aber alle wenig wirksam, alle unzureichend.