„Mein Vetter ist er,“ sagte Leonore hochmütig und kalt.
Dieser Ton veränderte den Ton der Freundinnen. Lydia sagte: „Dein Onkel aus England das ist ein feiner Herr, sprech’ch. Und so freindlich.“
„Woher kennst du denn meinen Onkel?“
„Gelle Linda, er hat unserer Milda eine Brosche geschenkt. Fein, sprech’ch.“
„Der Milda? Mein Onkel?“
„Ich höre schon, du hast’s nich neet’g so zu schreien; zu meiner Milda hat dein Onkel gesprochen, sie därf nach England kumme, wenn sie will. Das Reisegeld, das schickt er ihr. Weil die Milda so anstell’g is, so ein feines Mädchen. Joe, in seinem Hause, da gäbe es wohl eine Stelle fir meine Milda.“
Linda unterbrach die Schwester. „Dein Onkel hat gesprochen, was die deitschen Mädchen sin, das sin die besten.“
Leonore wurde das Lob des Onkels langweilig. „Na, wißt ihr sonst nichts?“
„Ob du weiße oder schwarze Handschuhe anziehst, möchten wir wissen.“
„Nun ja, an die Rechte einen schwarzen und an die Linke einen weißen, denn sie weiß nicht, was die Rechte tut.“