[442] Pachacamac ist jetzt meist unter Sand begraben und bei dem Umblick von den auf den Hügel gebauten Terassen des Tempels sieht man im weiten Umkreis die Reste der frühern Klöster, sowie der Befestigungen hervorragen. A. Bastian. Die Kulturländer des alten Amerika. I, 51. Berlin 1878.

[443] Cl. Markham hat (Reports on the discovery of Peru. Hakluyt Society. London 1872, p. 97) nach dem Verhältnisse von 100 Pesos Gold = 144 Ducaten, 120 Pesos Silber = 144 Ducaten den Geldwerth berechnet, der auf jeden Antheil entfiel. Doch weichen die Angaben von einander ab.

Pizarro erhielt  312,000 Ducaten,
3 Capitäne der Cavallerie  165,000   „
4    „  „ Infanterie  165,000   „
60 Reiter 1,166,000   „
100 Mann zu Fuß 1,458,000   „
Almagro   55,200   „
Die Truppen Almagro’s  331,200   „
Der königliche Quint  931,500   „
Zuschlag von feinem Silber   38,170   „
In Summa 4,605,670 Ducaten,

d. h. nach dem Geldwerth unserer Tage etwa 70 Millionen Reichsmark. Die ausführliche Liste über die Vertheilung der Beute gibt der spanische Notar Pedro Sancho (cf. Markham, l. c. p. 133–142). In folge dieser Reichthümer stiegen die Preise für europäische Waaren bedeutend: Ein Pferd kostete 2500–3300 Pesos, ein Paar Schuh oder Stiefel 30–40 Pesos, ein Mantel 100–120 Pesos, ein Buch Papier 10 Pesos u. s. w. — De Luque war inzwischen gestorben, also fiel sein Antheil hinweg.

[444] P. Pizarro, Relacion. p. 247.

[445] Nach Aug. de Çarate lib. III, cp. 1, p. 23 zählte sein Heer 570 Mann.

[446] Auf dem ganzen Zuge sollen 10,000 Indianer gefallen sein.

[447] Der Santiagofluß entspringt am Catacachi, nördlich vom Aequator, und fließt in die Bai von Panguapi (Bai von S. Mateo) nahe der Nordgrenze des Staates Ecuador, 1° 20′ n. Br.

[448] Vgl. den Brief des Bischofs von Cuzco in Colecion de doc. inedit. relat. al descubrim. III, 221 und den Brief Martins de Arauco, ebd. III, 213. Madrid 1865. Ferner P. Pizarro S. 353 ff.

[449] Castro’s Bericht in Cartas de India. p. 480. Madrid 1877.