Laß mich ... ich will ...

JOCHEBED:

Fort, du Aussatz
Von den Gerechten,
Fort aus dem Haus!
Wehe, warum
Ließ sie dich ein?
Weg, du Verfluchter,
Rühr nicht die heilige Stille an
Und den Tod, den du ihr angetan.

JEREMIAS (zusammenbrechend):

Ewig verflucht,
Ewig verstoßen,
Aus dem Mutterschoß in die Welt hinein,
Gott ... Gott ... es ist hart, dein Bote zu sein!

(ACHAB UND JOCHEBED umschreiten feierlich die Tote. Sie drücken ihr die Augen zu und schlagen die Laken um ihren Leib. ACHAB geht zu den Krügen und schüttet das Wasser auf die Erde. Man hört nur ihr ernstes Schreiten. Jeremias stumpfer Blick ist starr zu Boden gerichtet. Ein langes, tiefes Schweigen voll der Geheimnisse des Todes.)

(LÄRMEN von außen, heftige Stimmen in Erregung.)

ACHAB:

Wer dringt heran?

JOCHEBED: