ABIMELECH:
Nabukadnezar ist ein großer Krieger. Ehre ist es, ihm widerstrebt zu haben elf Monde lang.
BARUCH:
Und er sagte ferner – die Krone trug er zu Häupten, wie ich nie eine gesehen, funkelnd von Gold und Edelgestein: „So ihr die Tore noch auftut und euch beugt, ehe der volle Mond sich neut, will ich euch das Leben lassen. Jeder möge seines Weinstocks pflegen und in Frieden von seinem Feigenbaume essen. Ich will nicht Blut von euch, obzwar ihr Blut vergossen, ich will nur den Ruhm und den Sieg. Ich will, daß die Völker von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang des Neuen gewahr werden, daß kein Trotz ist wider mein Schwert, der nicht zerbräche, und kein König, der mir sich nicht beugete, dem König der Könige. Des will ich ein Zeichen, und dauern möge eure Stadt und eure Tage.“
NACHUM:
Milde dünkt mich die Botschaft.
PASHUR:
Zu milde, als daß ich ihr traute.
ZEDEKIA:
Doch das Zeichen! Welches Zeichen fordert Nabukadnezar?