STIMMEN:

Wehe ... nein ... nein ...

JEREMIAS:

Es geschehe, wie er bestimmt. Es erfülle sich sein Wille: wer durch das Schwert fallen solle, falle durch das Schwert, wen der Hunger schlägt, durch den Hunger, wen Pest würget, würge die Pest – sein Wille geschehe, sein Wille geschehe, ich beuge mich, ich beuge mich! Seine Bitternis will ich trinken und seine Fäuste fühlen, so es sein Wille ist – ich beuge mich.

STIMMEN:

Wehe ... er verleugnet uns ... er verläßt uns ...

JEREMIAS (immer mehr in Ekstase):

Zu ihm halte ich, dem Getreuen, und nicht zu euch, die ihr schwanket. Sein Wille geschehe und nicht der eure! Herr, tue, wie es dein Wille ist – ich beuge mich dir, ich beuge mich. Fallen möge Jerusalem, so es dein Wille ist – ich beuge mich!

(DIE MENGE bricht in einen Entsetzensschrei aus.)

JEREMIAS: