EINIGE DER FRAUEN UND MÄNNER (haben sich aus dem Dunkel gewagt und um ihn gesammelt. Flehentlich):

Erhöre ihn, erhöre ihn, Gott Zebaoth! Erhöre ihn!

JEREMIAS:

Schon ist er wach, der Rächer, er ist wach, denn der Herr des Tempels hat ihn erweckt und mit Stärke geschienet! Und er kommt, er naht, er ist da, gewaltig sind seine Fäuste, sie werden Babel zerdrücken wie ein Vogelnest und sein Volk jagen wie Spreu! Setze nur Wächter auf die Türme, daß sie warnen, rüste geharnischte Männer, daß sie ihm wehren, schärfe die Speere; doch so wenig du die Wolke kannst scheuchen am Himmel mit deinem Hauche, kannst du scheuchen seinen Sturm, denn als ein Rächer kommt er gefahren, und ein Segen ist auf seinem trunkenen Schwert.

DER ÄLTESTE (ekstatisch):

So lasse es geschehen, Gott! Lasse es geschehen!

DIE ANDERN (um ihn haben sich gesammelt, auch sie ergreift die Begeisterung):

Stürze nieder auf sie, wie er gesprochen ... erfülle, erfülle sein Wort ... oh, Verheißung ... sende den Rächer ... sende den Rächer ... fälle Babel, wie er gekündet ... erhöre ihn, Gott ... erhöre ihn ...

(DIE GESANDTEN weichen verstört zum Ausgange.)

JEREMIAS (in einem wilden Gemenge von Jubel und Ekstase):