Die Farnese: „Bericht voll naiver Wahrheit im römischen Patois. Rom 1834. To make of this sketch a Romanzotto, 16. August 38. Courier hat ganz Recht. Durch eine oder mehrere Huren haben die meisten großen Familien ihr Glück gemacht. Das ist nun ja in 450New York nicht möglich, da gähnt man sich aber auch die Kinnbacken aus. Alessandros idealisierte Porträtbüste von della Porta in Sankt Peter auf seinem Grabmal. Das wahrhafte Porträt Alessandros, der Paul III. wurde, zeigen im höchsten Alter zwei Büsten im Palazzo Farnese, eine davon dem Michel Angelo zugeschrieben. Spaßiger aber seiner würdiger Schmuck auf dem Ornat des Papstes.“
Im ersten Bande von Stendhals Novellen ‚Eine Geldheirat‘ sind folgende Versehen zu korrigieren. S. 371, letzte Zeile, haben die Neuausgaben von Contes bruns zu heißen: Phil. Chasles und Ch. Rabou. Auf S. 372: Le Mari d'argent ist zuerst gedruckt in den Nouvelles Inédites 1855. Die genannte Ausgabe ist der 1902 erschienene Neudruck von den alten Platten. S. 369, Zeile fünf von oben muß es heißen Nouvelles Inédites. Arthur Schurig macht mich auf eine erotische Geschichte aufmerksam, die unediert in Grenoble liegt, die erste schriftstellerische Arbeit des jungen Beyle. Es ist zur Zeit davon keine Abschrift zu erhalten gewesen. Die Heldin der Novelle ‚Mina von W.‘ heißt in Stendhals Handschrift richtig Wrangel. Da die Arbeit unter dem Namen Wangel bekannt wurde, schien es besser, dabei zu bleiben. Zumal auch ein umfangreicher, noch nicht veröffentlichter Roman den Titel ‚Mme de Wrangel‘ trägt und dieser dann zur Unterscheidung von der wesentlich verschiedenen Novelle den richtigen Namen in unserer Ausgabe behalten wird.
Franz Blei