Längs der Wand sind die früher an verschiedenen Stellen des Bodens gelegenen Grabsteine der Wohlthäter des Stiftes aufgestellt.
- Hugo von Aigen, erste Hälfte des 13. Jahrhunderts.
- Ulrich von Himberg, erste Hälfte des 13. Jahrhunderts.
- Heinrich von Zebingen, erste Hälfte des 13. Jahrhunderts.
- Conrad von Wildeck, erste Hälfte des 13. Jahrhunderts.
- Adelheid von Ulrichskirchen † 1246.
- Dietmar v. Engelschalksfeld † 1271.
- Otto Turso, 13. Jahrhundert.
- Otto in Foro (vom hohen Markt), Wiener Bürger † 1277 oder 1288.
- Berthold v. Arnstein, zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts.
- Conrad Mazo † nach 1286.
- Otto v. Haslau † 1289.
- Bertha von Ror, zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts.
- Sifrid Leublo, Bürger von Wien † 1289.
- Berthold Treun, Marschall von Oesterreich, 13. Jahrhundert.
- Albert Veuslo, † um 1294.
- Abt Johann I. von Heiligenkreuz † 1321 und seine Mutter Gisla.
- Otto Turso v. Rauheneck † 1331.
- Wulfing v. Harssendorf † 1324.
- Gräfin Eulalia de Avis † 1338.
- Bischof Nicolaus von Tribau † 1402.
- Johann v. Neudeck, 14. Jahrhundert.
Bemerkenswerth ist auch die neue romanische Pforte 1894.
c) Refectoriumsgang.
In den Fenstern ist ein Theil der alten Glasgemälde erhalten, ebenso wie im Fußwaschungsgange, aus dem Anfange des 13. Jahrhundertes stammend. Die Thür vis-à-vis dem Brunnenhause führt in's Sommerrefectorium, einen langen Saal mit prachtvoller Stuckarbeit, Fresken (Tercola) und Oelgemälden, 1687 gebaut, 1712 restaurirt. An der linken Wand in Oelgemälden die allegorischen Gestalten der Demuth, der vier Cardinaltugenden und Glaube, Hoffnung und Liebe; über der Hauptthür das Porträt des Erbauers, des Abtes Clemens (1658-1693).
- Der heilige Bernhard,
- der heilige Malachias,
- der heilige Bonifaz, Bischof von Lausanne,
- der heilige Conrad,
- die Bestätigung des Cistercienser-Ordens,
- die Familie des heiligen Bernhard,
- das Colossalgemälde »die Speisung der 5000«, 1742 von Altomonte in seinem 83. Lebensjahre gemalt.
- Esau und Jacob,
- Vision des heiligen Bernhard,
- Heiliger Benedict in der Einsamkeit,
- Abraham und die Engel,
- die Büßerin Magdalena,
- das Abendmahl.
Außerdem begleiten diese Fresken rechts und links eine Reihe von Bildern, von denen die linksseitigen die österreichischen und die rechtsseitigen die ungarischen Güter des Stiftes mit den betreffenden Donatoren darstellen. Gegenüber dem Refectorium erhebt sich das gothische Brunnenhaus aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die berühmten Glasgemälde stammen zum Theile aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Das vereinzelte Glasgemälde im zweiten linksseitigen Fenster stellt den König Alexander auf dem Panther reitend dar — Zeichen des Sieges.
Das linksseitige Fenster mit den Bildern der Babenberger zeigt
| Heiligenkreuz | — | Klosterneuburg, |
| (Ansichten der beiden Stifte in ursprünglicher Gestalt); dann folgen: | ||
| Heiliger Leopold | — | Agnes, |
| Adalbert | — | Leopold IV. der Freigebige, |
| Otto von Freisingen | — | Heinrich II. Jasomirgott, |
| Ernest | — | Conrad, Erzbischof von Salzburg. |