„Brr,“ machte Irma, „hier bekommt man fast Lust, etwas ganz Tolles zu begehen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.“
„Weißt du, was hier das Hübscheste ist?“ fragte Agnes, mit dem Fuß über den Boden gleitend.
„Nun?“
„Der Boden, das schönste Parkett kann nicht besser sein.“
In der Tat war der Linoleumteppich so glatt gebohnt, daß man bei jedem Schritt in Gefahr geriet, zu fallen.
„Herrlich zum Tanzen!“ rief Irma, und plötzlich sprang sie auf, faßte Agnes um die Taille und walzte mit ihr durch das Zimmer.
„Haltet ein, das dürft ihr nicht,“ bat Maud erschrocken, die beiden aber hörten nicht und Karl, von ihnen angesteckt, wurde nun auch ausgelassen, fing an mit den Fäusten auf dem Tisch zu trommeln und mit lauter Stimme zu singen:
„Come boys, push along
And let us all be gay.“
„Mein Gott, was geht hier vor?“ ertönte plötzlich eine angsterfüllte Stimme. Die Türe wurde geöffnet und Tante Elisabeth, durch den Lärm in ihrem sonst so stillen Hause zu Tode erschreckt, schaute hinein, gefolgt von der nicht minder entsetzten Grete.