Rings um diese kleinen Gehölze, einladend über Dickicht und Gestrüpp aufragend, stehen hohe, schlanke Pfähle aufgepflanzt. Auf der Spitze eines jeden liegt — so recht dazu gemacht, um sich darauf zu setzen — ein kleines strammgespanntes Tellereisen.

Diese Eisen machen es im Umsehen Uhu-leer um Strix herum.

Zu dieser Zeit trifft sie ihr letztes Männchen.

Er ist alt und abgelebt, aber ihr bleibt keine Wahl — da sind keine andern Männchen ihrer Art.

Er singt und heult ihr einen Winter lang etwas vor und betört sie fälschlich, indem er trotz der schlechten Zeiten beständig mit Beute in den Klauen fliegt.

Es ist ein Eisen, das er schleppt. Er trägt es solange, bis die Federn des Eisens sich ihm durch das Bein geklemmt haben, dann stirbt der Fuß ab, und eines schönen Tages fällt er mit Eisen und Fang zu Boden.

Ein erstklassiger Freier ist er ja freilich nicht, aber was tut das — — er ist ein Uhu und kein Kanarienvogel!

— — —

Da thront er neben ihr ...

Jedesmal, wenn sie die Hautblende von den Augen fortzieht, sieht sie einen Schatten ihrer selbst vor sich: einen großen, braunen Uhu mit Federbüscheln wie ein paar Katzenohren und mit einer Mundspalte, die sich darunter weit nach hinten zu fortsetzt ...