Das Inhaltsverzeichnis erschien am Ende des Buches.
Inhaltsverzeichnis
[1. Das Ohr des Waldes]
In der fernen Tiefe der großen Föhrdenwälder, wo sich Licht- und Schattenbäume wirr ineinander verzweigen, ragt ein hoher Hügelzug steil empor.
Er zieht sich rund um ein kleines Waldmoor herum, so daß die Morgensonne seine Westseite und die Abendsonne die Ostseite bescheint, während die Strahlen der Mittagssonne nur seinen Gipfel streifen.
An der Nordseite des Hügels, ganz hart an der Wand, steht zwischen Dornen und Gestrüpp eine alte, abgestorbene Eiche.
Sie war einstmals eine Rieseneiche, ein Koloß von Baum; jetzt ist sie hohl — der Kern ist vermodert und ganz zusammengesunken, so daß gleichsam ein Haus in dem zunderigen Stamme entstanden ist.
Es riecht säuerlich da drinnen und seifig wie nach Zecken.