[158]. Der Pfau in Redensarten und Sprichwörtern.

Die Bezeichnung einer schönen und eitlen Frau als Pfau ist schon erwähnt worden.

Pfau, schau deine Beine!

Das soll heißen, jemanden, der mit seinen Vorzügen prahlt, auf seine Schwächen aufmerksam machen.

Als Gegenstück zu dem schönen Pfau gilt die unscheinbare Krähe. Daher der Vergleich:

Wie Krähen neben dem schönen Pfau.

Die Krähen sollen daher besonders neidisch auf den Pfau sein, wie sich auch eine Krähe mit den ausgefallenen Federn eines Pfauen geschmückt haben soll. Daher der Vers:

Es meint jede Krau (Krähe)

Ihr Kind sei ein Pfau.

Vom Truthahn oder Puter wäre noch anzuführen: Als Bezeichnung für ein dummes Mädchen: