Er ist bekannt wie ein bunter Hund. Diese Redensart würde heute nicht entstehen, denn bei uns gibt es jetzt eine Menge mehrfarbige Hunde, z. B. Terriers, Tigerdoggen usw. Früher muß es fast nur Hunde mit einfarbigem Fell gegeben haben.

Die enge Zusammengehörigkeit des Hundes mit dem Menschen geht daraus hervor, daß man in Tirol sagt statt gar niemand:

Kein Hund und kein Seel.

Auch bei uns heißt es deshalb:

Da kräht weder Hund noch Hahn danach, denn zum Haushalte gehören Hund und Hahn.

Mit allen Hunden gehetzt sein. Das sind manche Stücke Wild, z. B. manche Hasen, die durch Zurücklaufen auf ihrer Spur die Hunde in die Irre führen.

Viele Hunde sind des Hasen Tod. Das soll im nächsten Bande, der die heimische Tierwelt enthält, erklärt werden.

Wenn die Hunde schlafen, hat der Wolf gut Schafe stehlen.

Trotz des Nutzens, den der Hund dem Menschen bringt, hat er wenig Dank dafür. Schlechte Behandlung und wenig Futter sind sein Lohn. Daher die Redensarten: