[31] In dem Gedicht Anthol. Pal. 10, 43 heißt es: „Sechs Stunden am Tag sind für die Arbeit, die siebente bis zur zehnten sind für das Sichausleben“; in feiner Witzform wird das vorgetragen. Die griechischen Buchstaben für die Zahlen 7, 8, 9, 10 sind nämlich ΖΗΘΙ, und ζῆθι bedeutet: „genieße das Leben.“

[32] Wir erfahren, daß diese Vorhänge wirklich Gegenstände der Betrachtung waren; s. Valerius Maximus 9, 1, 5.

[33] Martial 12, 87 und sonst.

[34] Die Gäste küssen den Tisch, um Gespenster oder ein böses Omen abzuwehren; Petron, c. 64.

[35] Deshalb war ein Fisch teurer als ein Rind; Plutarch, Sympos. 663 B.

[36] Unser Wort „Suppe“, italienisch zuppa, heißt eigentlich das Eintauchen von Brot in eine Flüssigkeit; vgl. R. Kleinpaul in der Kölnischen Zeitung 1911, Nr. 453, drittes Blatt: „Das Alter der Suppe.“

[37] Friedländer erklärt die Stelle des Petron, c. 65: gallinae altiles circumlatae sunt et ova anserina pilleata quae ut comessemus, ambitiosissime (a) nobis Trimalchio petiit dicens exossatas esse gallinas nicht richtig; quae weist nicht nur auf ova, sondern zugleich auf gallinae zurück: „Trimalchio drängte uns, daß wir von beiden essen sollten, indem er anmerkte, die Masthühner seien übrigens ohne Knochen.“

[38] Vgl. Martial 13, 92.

[39] Plinius, Nat. hist. 28, 260; Martial 5, 29; Lampridius Alex. c. 38.

[40] Es lag allerdings für die Volksetymologie nahe, lepus und lepos in ähnliche Beziehung zu setzen wie decus und decor, (h)onus und honos.