[90] Juvenal 14, 265 ff.
[91] Tacitus Ann. 2, 53 und 61.
[92] Horaz, Ep. 1, 11, 11.
[93] iter solum per avia nemorosa, Mosella Vers 5.
[94] Auf „Gehen“ weisen alle Wörter, die da Ausonius braucht: transieram V. 1, ingrediens V. 5, per avia V. 5, praetereo V. 7. Ich verstehe nicht, wie Hosius S. 26 seiner Ausgabe ansetzen kann, Ausonius sei dort auf der Römerstraße mit der Reichspost gereist.
[95] ὁδοιπόρος ist der Reisende nur, sofern er zu Fuß geht (vgl. z. B. Plutarch Antonius c. 62). Nach der Überlieferung lautet der Titel des Gedichtbuches des Persius freilich nur „opericon librum unum“ (Sueton p. 75 R.). Äußerlich näher läge es, dies in „ὀπωρικῶν librum unum“ zu verbessern. Dies wären Lieder zur Obsternte. Indes ist ὀπωρικός ein Wort, das sich kaum belegen läßt, und ich halte deshalb an dem im Text Gegebenen fest. Vgl. übrigens hodoeporium genus (?) cantilenae; G. Esau, Glossae ad rem librariam pertinentes, Marburg 1914, S. 109.
[96] viam vorare, Catull 35, 7. Man hat hierfür an den modernen „Kilometerfresser“ erinnert.
[97] Rhein. Museum Bd. 69, S. 390.
[98] Apostelgeschichte 20, 13: πεζεύειν.
[99] Digesten II, 11, 1; Riepl, S. 145.