[226] Vgl. auch das alte Werk Delle Antichità di Ercolano, tom. VI (1771), p. 183–195.
[227] Helbig, Campan. Wandgemälde, Nr. 1390; vgl. auch daselbst in den Friesbildern unter Nr. 1401 b die Szene mit liegendem nacktem Kind und den zwei nachdenklichen Frauen. Delicien auf Vasenbildern z. B. bei Benndorf, Griechisch-sicilische Vasenbilder (1869), Tafel 36, Nr. 1 und 5; Kinderköpfe auf wertvollen Steinen z. B. bei Arneth, Monumente des Wiener Münz- und Antikenkabinetts (Kameen), Tafel 21, Nr. 3 und 9. Wozu hier von Amoren reden? Man sage nicht mehr aus, als man sieht.
[228] Man vergleiche auch den Knaben mit der Fuchsgans, in den Jahresheften des österreich. archäol. Instituts VI (1903), S. 226 ff.
[229] Im Hera-Heiligtum zu Olympia, wo auch der Hermes des Praxiteles stand, war unter vielen Einzelstatuen die bronzene Aphrodite des Kleon von Sikyon aufgestellt, „vor ihr“ aber die Statuette eines „nackten, kleinen Kindes vergoldet“, ein Werk des genannten Boethos. Es war dies klärlich kein Eros, sonst hätte ihn Pausanias, der die Nachricht gibt (V, 17, 4), Eros benannt; sondern ein Kind ohne Flügel; es war ferner klärlich ein Werk ohne Erfindungszusammenhang mit der Venus, vor der es aufgestellt war. Boethos hat, soweit wir wissen, nur flügellose Kinder gearbeitet. Dies sei erinnert im Hinblick auf Dümmler (Mitteilungen des archäologischen Instituts in Athen, Bd. X, S. 27 ff.).
[230] Vgl. Mitteilungen des Deutschen Instituts in Athen, Bd. VI, Tafel 13.
[231] Vgl. p. XXX.
[232] Beispiele des dritten Jahrhunderts in Terrakotten, dazu die Marmorstatue von Beirut, s. Dümmler a. a. O.
[233] So Claudian; vgl. meinen Index zu diesem Dichter unter Amor; so schon vor Claudian und zuerst Philostrat, der raffinierte Ausleger von Gemälden, die nicht einmal wirklich vorhanden waren, sondern nach vorhandenen Motiven so fingiert sind, daß die Beschreibung vollstes Leben gewinne; unten [Anmerkung 242].
[234] Vgl. p. XXXI und XXXVII.
[235] Vgl. p. XXXVIII.