[370] Seneca De remediis 5, 4 lehrt: Kümmere dich nicht um dein Begräbnis. Denn das Begräbniswesen ist gar nicht um der Toten willen, sondern nur im Interesse der Lebenden eingeführt: non defunctorum causa, sed vivorum inventa est sepultura.

[371] De benef. 4, 7, 2.

[372] Man könnte ansetzen, daß sie etwas früher fällt und ungefähr aus der Zeit der Apotheosissatire stammt, in der die gleiche sarkastische Nichtachtung der Götter herrscht und gerade auch wie in der Schrift De superstitione altrömische Götterschemen wie die Vica Pota vorgeführt werden. Aber auch De tranquill. 26, 8 berührt Seneca noch dasselbe Thema, besonders aber Epist. 95, 47, wo auch das speculum teneri Iunoni und die Sätze stehen: deum colit qui novit; primus est deorum cultus deos credere.

Römischer Mummenschanz und die Verhöhnung Christi.

[373] Eine vorsichtige und vernünftige Behandlung der Frage gab J. Geffken im Hermes, Bd. 41, S. 220 ff.

[374] Hermes 41, S. 223.

[375] Hierzu und zum Folgenden siehe meine Schrift „Elpides“ S. 61–65.

[376] Valerius Maximus 5, 1 ext. 1; Curtius Rufus 8, 4, 15.

[377] Epiktet, Dissertat. I, 25, 8.

[378] βασιλικῶς ἐνεσκεύαστο Lucian 70, 2, 10; vgl. in den Acta S. Dasii bei Cumont, analecta Bollandiana XVI, S. 11 das βασιλικὸν ἔνδυμα und κατὰ τὴν αὐτοῦ Κρόνου ὁμοιότητα. Bei keinem Gott war die Bezeichnung, daß er „König“ ist, so ständig wie bei Saturnus-Kronos; Varro de re rustica III, 1, 5: Saturnus rex; mehr gibt Maximilian Mauer bei Roscher, Mythol. Lexikon II, S. 1458.