So sprach der Wuch’rer Alfius, als sehnt’ er sich

Nach Erdgeruch, trieb dann sogleich

Am 15. des Monats alle Gelder ein

Und legt sie neu auf Zinsen an.

Sonst sind es leider zumeist nur alte Weiber und Megären, die Horaz verhöhnt. Wenn er liebt, liebt er im Grunde nur die Körperlichkeit der Schönen; wenn er höhnt, verhöhnt er nur den Schönheitsverfall und redet von ihren grünen Zähnen und ähnlichem. Man möge das im Horaz selber nachlesen; zum Übersetzen lockt es nicht. Auch noch, als er seine Oden dichtet, laufen dem Horaz solche Motive mit unter; aber er redet jetzt maßvoller. Ein Beispiel ist die Ode I, 25 auf die Lydia; es ist das einzige Liebesgedicht, das ich hier einreihe:

Seltener schon treffen mit dichten Würfen

Kecke Burschen deine geschloss’nen Fenster,

Rauben keinen Schlaf dir, und ihre Schwelle

Liebt, ach, die Türe,

Die vorher die Angeln gar sehr gefällig