Wo seid Ihr heute,
Lieben Leute?
An der Panke?
Ich danke.
An der Spree?
Da käm’ ich. Juchhe!
Dienstag, 23. Januar 1827.
Für den Seume schick ich hier den Heinrich von Kleist. Ich bitte später daraus vorlesen zu dürfen. Was macht der Onkel? Besser? Ich werd’ es sonst bei Barez bestellen!
23. April 1827.
Gestern war Sonntag Quasimodo und ich war quasi modo dicht am Sterben. O diese höllische Migräne! Das einzige Mittel ist Ruhe. „Ruhe ist die erste Bürger-Pflicht“ sagte schon Minister von der Schulenburg. Aber an Migränetagen dürfen es sich auch Hochadlige gesagt sein lassen. Und dann natürlich auch Kamillentee. Anbei sende ich den ersten Teil von Heinrich von Kleist zurück. Darf ich mir dafür den Teil erbitten, in dem die Novelle „Hans Kohlhaas“ steht? Auch nehme ich mit dem Käthchen von Heilbronn oder dem Prinzen von Homburg vorlieb.