Donnerstag, den 14. Juni 1827. Am Tage Sankt Modesti des modestesten Heiligen.

In Ermangelung von etwas Besserem schicke ich das beifolgende Bildchen, das ich, je nachdem es die Größe des Kästchens verlangt, bei a oder bei b abzuschneiden bitte. Wird bei b abgeschnitten, so fällt der alte Herr auf dem Baume weg und die Birnen fallen dann, wie vom Himmel, in die Schürze der Sammlerin. — Unbekleidetes könnt ich in Menge liefern, aber das könnte Sankt Modestus übelnehmen und mit Heiligen darf man’s nicht verderben. Wir haben’s hier unendlich heiß und ich verkoche ganz allmählich, wobei mich nur die Krebse trösten, die längst gewohnt sind, lebendig gesotten zu werden. Haltet Euch tapfer in Pankow!

Donnerstag, den 6. Dezember 1827 am Tage des heiligen Nikolas, der den frommen und fleißigen Kindern goldne Äpfel bringt.

Und auch ich komme nicht mit leeren Händen und schicke endlich das versprochene Buch. Trotz allem Ungewissen steckt doch viel Wissen darin. Ein eigentliches Urteil darüber habe ich nicht, weil ich es nicht ganz verstehe; doch habe ich Meinungen, die einem Urteil beinah gleichkommen. Selbst Professor Hegel sprach mit großer Achtung und Schonung einige Worte über den jugendlichen Autor aus.

Montag, den 3. November 1828. Am Tage Gottlieb.

So hört denn: Alle die Gott lieben,

In Wohltun nie zurückgeblieben,

Hungrige speisen, Durstige tränken,

Arme zum Geburtstag beschenken,