„Er spielt im Garten; des Pastors Kinder sind mit ihm.“

„Da laßt uns sehen, ob er den Papa wiedererkennt.“

Der Kürassier-Oberst schritt durch die ganze Reihe der Zimmer hin, bog dann links in den Gartensalon ein und trat ins Freie. Auf einem Rasenplatze spielte ein halbes Dutzend Kinder. In der Mitte war das Gras ausgerodet und aus dem gelben Sande des Untergrundes eine Burg aufgeführt, mit Kastell und Graben. Inmitten all der Herrlichkeit stand ein kleiner stubsnasiger Blondkopf, nicht hübsch, aber mit klugen Augen.

„Hans Hermann, Junge, kennst Du mich noch?“

Der Junge sah verwundert auf. Endlich schien es in ihm zu dämmern und er ging ruhig auf den Vater zu.

Dieser hob ihn in die Höhe, küßte und streichelte ihn, und sagte dann: „Hans Hermann, wir müssen gute Freunde sein, Du mußt mir allerhand erzählen. Komm, ich habe Dir auch eine Kanone mitgebracht.“ Damit gingen sie in die Halle des Hauses zurück, wo der Diener inzwischen ein Kaminfeuer angezündet hatte. Eine Magd trug ein Frühstück auf, während der Vater seinen Blondkopf auf den Knien schaukelte, und mit Heiterkeit die Fragen beantwortete, die das Kind unbefangen stellte.

Der Oberst nahm einen Imbiß, ließ den Jungen an dem Sherry nippen, den er in seiner Satteltasche mitgebracht hatte, und sagte dann: „Hans Hermann, nun wollen wir in die Kirche gehen.“

„Ich mag nicht.“

„Wir wollen uns den Stein ansehen, unter dem die liebe Mama schläft.“

„Ich mag nicht.“