Der Papa nahm aber den Jungen bei der Hand, der sich nun willig führen ließ, und so schritten sie auf die Kirche zu, an deren altem Seitenportal der Küster bereits mit seinem Schlüsselbund stand und wartete. Er war ein Mann von fünfzig.

„Guten Tag, Jerse, wie geht’s?“

„Et jeiht jo, gnädige Herr, man en beten to oll.“

„Man kann nicht immer jung bleiben. Wenn man nur mit Ehren alt geworden ist. Was machen die Kinder?“

„Et jeiht jo, gnädige Herr, man en beten to veel.“

„Ja, Jerse, das ist Eure Schuld.“

Jerse schmunzelte. Der Oberst streichelte dem Jungen das lockige Haar und fuhr dann fort:

„Ich hoffe, daß alles in Ordnung ist. Wann kam der Steinsarg?“

„Gistern wiern’t fief Wochen, un de Steinhauer wier glieks mit dabi un hett alles sülvst moakt. Un denn hebben wi de gnädge Fru mitsamst den höltern’n Sarg insett.“