Ruine Liebau, das Steinigt, Elsterberg und Greiz. Siehe Routennetz.
Von Greiz nach dem Papiermühlenfelsen und Schwarzhammermühle unter der Göltzschthalbrücke hindurch nach Mylau und Reichenbach. Siehe Routennetz.
Von Reichenbach über das 453 m hochgelegene kalte Feld nach Lengenfeld ([Seite 136]) und im Göltzschthal entlang nach Auerbach ([Seite 135]).
Anmerkung. Von Auerbach lohnt ein Abstecher nach Bad Reiboldsgrün und der Goldenen Höhe. (Reiboldsgrün, [Seite 135].)
Nun stark bergauf nach
Falkenstein. Hotel Pohlandt. Zum Falken. Restaurant zum Sächsischen Hof. Rathskeller. Gute Quelle. 5200 Einw. Am Bahnhof 552 m ü. M. 1859 fast ganz abgebrannt, besteht die Stadt meist aus neuen, wohnlichen Gebäuden. Gardinenfabrikation. Maschinenstickerei. Der Eisenbahnfiscus besitzt hier eine grosse Imprägniranstalt, die den Eisenbahnschwellen längere Dauer verleiht. Die 1869 vollendete gothische Kirche gilt mit Recht als eine der schönsten unter den neueren Kirchen Sachsens: sie ist vom Baumeister Arnold in Dresden entworfen, ihren Altar schmückt ein Gemälde von Gonne.
Im Falkensteiner Schlossgarten ersteige man den Felsen, der eine gute Aussicht auf Stadt und Umgebung darbietet.
Der Wendelstein, 2½ km im Süden der Stadt, 738 m hoch, gewährt von der höheren Felsgruppe, die auch Triangulirungsstation ist, einen grossen Rundblick über das Voigtland und seine umrahmenden Bergzüge. Eine Inschrift von zwei Worten bezieht sich auf Freiherrn von Trützschler, der 1849 in Mannheim dem Standrecht verfiel.
Nach Schöneck führt der Weg durch Poppengrün bald auf aussichtreichen Höhen hin, bald durch schöne Waldungen.