Wenn Gravenstein nur gekommen ist, sagte Elise, weil seine Mutter es begehrte, würde ich mich doch sehr besinnen, meine Zukunft davon abhängig zu machen.

Possen, sprach der Geheimrath. Alfred ist viel zu selbstständig und starrsinnig, wie wir wissen, um etwas so wichtiges zu thun, wenn er es nicht aus Ueberzeugung thun will.

Aus wahrer Herzensneigung, fiel die Dame ein.

Meinetwegen, sagte ihr Gemahl, aber das kann ich Euch versichern, daß er nicht auf Wunsch der Verewigten gekommen ist, sondern weil ich ihn darum ersucht habe.

Du?! riefen Mutter und Tochter zu gleicher Zeit.

Ich, erwiederte der Geheimrath lächelnd, weil ich mit ihm eine für ihn wichtige Angelegenheit zu besprechen habe.

Welche Angelegenheit, Papa?

Vor der Hand ist das nichts für Euch, sagte Wilkau; übrigens ist es eine Geld- und Geschäftssache. — Alfred kam gestern eben noch zur rechten Zeit, um an dem Balle Theil zu nehmen. Heut Vormittag aber wird er nicht allein Dich, sondern auch mich besuchen. — Ich habe mit Vergnügen gesehen, daß er sich mit alter Freundschaft bei uns gefallen und mit Dir viel getanzt hat.

Er war der schönste Tänzer auf dem Balle, rief die Geheimräthin.

Nun, was das anbelangt, Mutter, erwiederte Elise spöttisch, so ließe sich wohl Manches dagegen einwenden.