Vielleicht wird es Manche geben, welche mit dem, was über die politische Stellung Deutschlands gesagt ist, übereinstimmen, ohne einen innern Vorgang von der geschilderten Art für nöthig zu halten; und wieder Andere, welche mit ihm die letztere Hoffnung theilen, ohne der politischen Ansicht beizupflichten. Die ersteren wünscht der Verfasser wenigstens überzeugen zu können, daß er durch Hinweisung auf ein geistiges Ziel die praktische und reelle Tüchtigkeit, welche endlich anfängt in der Nation um sich zu greifen, nicht verkleinern, die alte Träumerei in keiner Art wieder erwecken, sondern im Gegentheil den äußeren Bestrebungen höhere, (weil innerlichere) Bedeutung hat geben wollen. Die Andern aber, daß, wie man auch von Hegemonie, von Gleichgewicht und von politischer Zukunft denken möge, — jetzt die Zeit gekommen sei, um das deutsche Volk zu einer Stufe zu erheben, die seiner würdig ist, und daß zu diesem Zweck sich ohne Zaudern alle Kräfte vereinigen sollen, die das Vaterland besitzt.
Wenn er also die Zukunft von Deutschland an ein geistiges Ereigniß knüpft, welches zunächst nicht durch des Volkes Bemühung hervorgebracht werden kann, so glaubt er sie nichtsdestoweniger in vollem Maße abhängig von dem Verhalten der Nation. Er sieht eine göttliche Fügung hereinbrechen über das deutsche Volk, und im Bewußtsein, daß die Zeit erfüllet ist, ermahnt er es, ihr würdig entgegen zu kommen.
So legt er das Buch dem Vaterlande vor. Seine Stimme ist gleichsam die eines Predigers:
„Bereitet dem Herrn den Weg und machet richtig seine Steige.“
In diesem Sinne wünscht er fromm, daß sie nicht verhallen möge.
Heidelberg am 25. August 1841.
Der Verfasser.
[Anmerkung des literarischen Comptoir’s.]
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