›Ja,‹ sagte er, ›aber die Jungens sind alle auf dem Markt zusammengelaufen!‹

— ›Die Jungens? Was haben die des Abends auf dem Markt zu tun?‹

›Nichts,‹ sagte Christian, ›sie sprechen nur miteinander.‹

›Nun, so sprich du auch jetzt!‹ sagte mein Vater. ›Laß ihn reden, Mutter!‹

Aber der Junge schwieg und sah seinem Vater starr ins Angesicht.

›Christian, so sprich doch, Christian!‹ rief meine Mutter.

›Ich darf ja nicht,‹ entgegnete er; ›Vater hat ja gesagt, er wolle von dem dummen Zeug nun nichts mehr hören.‹

›Nachbar,‹ sagte der alte Ivers, der ein Junggeselle und sehr neugierig war, ›so lassen Sie den Jungen doch seine Geschichte von sich tun!‹

Mein Vater klopfte den Alten mit seinem schelmischen Lachen auf die Schulter. ›Nun, Christian, so schieß denn los; du sollst doch Nachbar Ivers nicht die Nachtruh' vorenthalten!‹

›Ja,‹ sagte der Junge; aber er sah sich erst mal um, ob doch auch alle anderen hörten; ›es ist ganz gewiß, sie haben Peter Liekdoorn seinen einen Finger weggestohlen!‹