"Freilich!" Sie sann einen Augenblick nach. "Aber wir lieben uns ja doch!"
"Ja, Franzi! Aber"—er blickte ihr tief in die Augen, und seine Stimme sank zu einem Flüstern, als wage er die Worte nicht laut werden zu lassen—"es könnte einmal ein Ende haben—plötzlich!"
Sie starrte ihn an. "Ein Ende?—Dann müßte ich wohl fort von hier!"
"Müssen Franzi? Weh mir, wenn du es müßtest!"
Sie schwiegen beide.
"Wie alt bist du, Franzi?" begann er wieder.
"Du weißt es ja, ich werde achtzehn."
"Ja, ja, ich weiß es, achtzehn; ich hin ein Menschenalter dir voraus. Über diesen Abgrund bist du zu mir hinübergeflogen, mußt du immer zu mir hinüber.—Es könnte ein Augenblick kommen, wo dir davor schauderte."
"Was sprichst du da?" sagte sie. "Ich versteh das nicht."
"Versteh es nimmer, Franzi!"