"Freilich."
Sie standen jetzt beide am Fenster; er hatte den Arm um sie gelegt, sie lehnte den Kopf an seine Brust. Ein paarmal, aber immer schwächer, wehten noch die Töne zu ihnen her; dann wurde alles still, so still, daß er es hörte, wie ihr der Atem immer schwerer ging.
"Fehlt dir etwas, Franzi?" fragte er.
"Nein; was sollte mir fehlen?"
Er schwieg; aber sie drängte ihr Köpfchen fester an seine Brust.
"Du!" sagte sie, als brächte sie es mühsam nur hervor.
"Ja, Franzi?"
"Du—warum heiraten wir uns nicht?"
Es durchfuhr ihn wie ein elektrischer Schlag; eine Kette qualvoller Erinnerungen tauchte in ihm auf; die Welt streckte ihre grobe Hand nach seinem Glücke aus.
"Wir Franzi?" wiederholte er scheinbar ruhig. "Wozu? Was würde dadurch anders werden?"