Die hier nicht angeführten Vokale und Konsonanten werden wie im Deutschen ausgesprochen.

Abweichend in der Aussprache sind:

b etwas weicher als im Deutschen.

c vor e und i wie das englische th in thank; z. B. ciento (spr. thiento). Man bildet diesen für Ausländer schwierigsten Laut der spanischen Sprache, indem man, die Zungenspitze an die obere Zahnreihe legend, »s« ausspricht.

ch wie tsch in dem Worte »deutsch«; z. B. mucho (spr. mutscho).

d am Ende eines Wortes stumm. (NB. Nur wenn der Ton auf der vorletzten Silbe liegt, wie z. B. bei césped, huésped, klingt das d am Schluß beinahe wie ein leises c vor e und i.)

g vor e und i wie ch in »machen«; z. B. girar (spr. chirahr). – Steht zwischen g und e oder i ein u, so ist letzteres stumm und dient nur zur Bezeichnung des reinen g-Lautes, z. B. guerra (spr. gerra); soll das u aber ausgesprochen werden, so erhält es das crema (¨), z. B. agüero (spr. aguero). In der Verbindung gn sind beide Buchstaben nicht wie im Französischen verschmolzen, sondern deutlich nach einander auszusprechen.

h immer stumm, nur in Andalusien und Extremadura zuweilen noch leicht aspiriert. (NB. Bei den Wörtern, die mit hue beginnen, hat h in der Aussprache noch die Bedeutung, daß, wenn das vorhergehende Wort mit einem Konsonanten endigt, eine Zusammenziehung [die französische »Liaison«] nicht stattfindet. Während man z. B. aquel hombre zusammenzieht und wie aquelombre ausspricht, wird bei aquel huésped jedes Wort getrennt ausgesprochen. Das Gleiche gilt übrigens auch für die mit hie beginnenden Wörter.)

j stets wie ch in »Buch.«

ll wie lj, z. B. llegar (spr. ljegar).