[4] »Als ich zuerst von dir gebeten wurde, das gefährliche Geschäft einer Disputation mit Dir zu unternehmen, wollte ich mich zuerst nicht auf den ungleichen Kampf einlassen, und hätte es gewißlich nicht gewagt, wenn mich nicht Deine erprobte Freundschaft gegen mich zu diesem Unternehmen angetrieben hätte. Du bist mein Freund mein Landsmann, ich fürchte daher nichts. Aber reden muß ich vor bedeutenden Männern, deren große und göttliche Gelehrsamkeit mir zeigt, wie kühn ich bin. Vergebt daher gelehrte Männer! wenn ich Euren Ohren, die so zart sind, hier bei Anhörung von übel klingenden lateinischen Phrasen, Zwang anthue.«
[5] In Jena waren im Jahre 1818 nur zwei hübsche Mädchen, von denen die Eine zu stark, die Andere zu mager war.
[6] Es waren dies drei Studenten, welche den Feldzug mitgemacht hatten, und mit dem Erinnerungszeichen daran geschmückt, vor die Barriere traten, wo sie als ehrliche und wahrhafte Burschen rehabilitirt wurden. Unser Präsident trug aber auch das eiserne Kreutz. —
[7] Die Polen hatten diesen Schlesier durch schändliche Mißhandlungen so erbittert, daß er nur den Namen »furioso« trug. Er sprach immer nur von einem Polen vergleichend. »Ein Pole oder ein Schurke« u. dgl. m. Bei einer solchen Phrase erhob sich dann allemal der sanfte Deputirte L. und foderte eine Ehrenerklärung für die Polinnen, da seine Mutter eine solche sei, welche Furioso allemal wenn auch ungern ertheilte.
[8] Diese neunzehn Punkte sind leider nicht mehr in meinem Besitz — Um das Sitzungsprotocoll in seiner ganzen Vollkommenheit zu geben, habe ich die Verhandlungen über jene Puncte hier indessen nicht auslassen zu dürfen geglaubt.
[9] In der Heidelberger Burschenschaft war das Fuchswesen ganz aufgehoben, der Student im ersten Halbjahre hatte gleiche Rechte mit den älteren Burschen.
[10] Wie wenig Verstecktes wie so gar nichts Revolutionäres lag damals in den Deutschen Burschenschaften! Wie hätte sich der junge Deutsche Pegasus zügeln und reiten lassen, wenn einige unvorsichtige Stallknechte ihn nicht durch Verketzerungen zu hartmaulig gemacht hätten.
[11] Ein löblicher Vorschlag, nicht wahr?
[12] Das war freilich ein sehr einfältiger Beschluß, gegen den ich vor allen Dingen protestirte. Ich rief stets, »wir haben ja nichts zu verheimlichen, laßt uns die Protocolle sogleich allen Regierungen vorlegen. Ein Geheimniß für 100 ist ohnehin ein Unsinn.« Allein ich wurde nicht gehört und ich bedauere es nur, daß meine Protestation damals nicht mit zu Protocoll genommen ist. Ich könnte indessen den Beweis durch Zeugen führen, wenn dies überall der Mühe werth wäre.