»Er ist verschwunden,« sagte da eine dünne, hohe Stimme hinter Arne. Es war seine junge Frau.
»Er war zuweilen so verstört in den letzten Jahren – wir fürchten das Schlimmste,« sagte Arne. »Die Leute sind immer aus, ihn zu suchen.«
»Ja, hat er denn zu keinem was gesagt?«
»Nein.«
»Dann laß mich jetzt zu Eliza.«
»Sie liegt noch in ihrem Zimmer.« –
Esther trat an das Bett der Toten.
Da lag sie in ihrer unsagbaren Lieblichkeit, jungfräulicher geworden, und der Ernst des Todes hatte ihr jenen Ausdruck gegeben, mit dem sie einmal zu Esther gesagt hatte: »Ich verstehe alles Traurige im Leben.«
»Wie – wie ist es denn nur gekommen?« fragte Esther.
»Sie war nicht krank, schien es uns. Sie wurde schwächer – und starb.«