Sie ging, das Gesicht zum Himmel erhoben.

Sie ging und ging über die dämmerbleichen Hügel – dort auf den verschwimmenden Streifen des Wassers zu.

Sie wußte: Der vor ihr war denselben Weg gegangen.

Und sie sah vor sich das Ufer mit dem abgebrochenen Steg, der ziellos hinausführte – hinaus in die Unendlichkeit.

Ohne Anhalten ging Esther –

Ging und ging vorwärts –

Unter ihren Tritten bogen sich die Bretter – gaben nach – – – –

Weich – weich umfing sie das Wasser – – – – –

Zärtliche, starke, hochzeitliche Arme umfingen sie –

Dicht an ihrem Ohre klang es: »Kommst du doch noch zu mir – Geliebte« – – – –