Da sah sie ihn am Kanal entlang laufen. Nun erblickte auch er seine Schwester am Fenster und winkte zu ihr hinauf. Gleich darauf war er bei ihr.
„Oh, Suse, wie schön war es! Was hab’ ich alles gesehen!“ rief er mit fliegendem Atem.
„Da war ein großes Schloß. Und den Schuppen mit den Automobilen haben wir uns besonders angesehen, und die schwarzen Dienerinnen hab’ ich auch gesehen. Und einen Pfau mit wundervollen Augen im Schwanz.“
„Ach, wär’ ich doch auch mitgegangen,“ sagte Suse schmerzlich.
„Sei nicht traurig,“ tröstete er, „ein andermal gehst du auch mit.“ Und hastig fuhr er fort: „Und von den Automobilen weiß ich jetzt noch besser Bescheid als heute morgen. Der Herr Willy, das ist der Chauffeur, der hat Theobald alles genau erklärt, und ich habe zugehört.“
Suse zuckte ungeduldig die Achseln. Der Kraftwagen und seine Bestandteile ließen sie kalt.
Aber gespannter hörte sie wieder zu, als er fortfuhr: „Und gefürchtet haben wir uns, Suse, gefürchtet, einfach schrecklich.“
„Siehst du, siehst du,“ triumphierte Suse, „was ist denn wieder mal passiert? Gelt, das Auto hat wieder einmal gebrüllt?“
„Nein, nein, ich mein’ ja was ganz anderes. Hör’, was ich dir erzähle. Wie wir uns so das Automobil angucken, da kommt, oh, es war schrecklich! da kommt, denke dir, da kommt...“