23. Un hebbt den unvergänglichen GOtt Sine Herrlichkeit in en Bild gliek den vergänglichen Minschen un de Vagels un de veerfötigen un krupenden Thiere verwandelt. 5. Mos. 4, 15. Weish. 11, 16. Kap. 12, 24.

24. Darum hett GOtt se ok hengeven in de Gelüste vun ehre Harten in Unreinigkeit ehre egenen Liever an sik sülvst to schänden. Ps. [81, 13.] Apost. [14, 16.]

25. De GOtt Sin Wahrheit hebbt verwandelt in Lögen un hebbt ehrt un deent dat Geschöpf mehr as den Schöpfer, de dar is lavt in Ewigkeit. Amen. Ps. [106, 20.] Ezech. 8, 10. Röm. [9, 5.]

26. Darum hett GOtt se ok hengeven in schändliche Lüste. Denn ehre Fruens hebbt verwandelt den natürlichen Gebruk in den unnatürlichen. 3. Mos. 18, 23.

27. Desglieken ok de Mannslüd hebbt den natürlichen Gebruk vun de Fruens verlaten un sünd an enanner hitt warn in ehre Lüste un hebbt Mann mit Mann Schand dreven un den Lohn vun ehren Irrdom (as dat denn ok sin schull) an sik sülvst empfangen. 1. Cor. [6, 9.]

28. Un gliek as se nich achtet hebbt, dat se GOtt erkennen dä’n, hett se GOtt ok darhen geven in enen verkehrten Sinn, to dohn dat nich gut is. Weish. 4, 12.

29. Vull vun alle Ungerechtigkeit, Horeri, Schalkheit, Gierigkeit, Bosheit, vull vun Haß, Mord, Hader, List, Giftige, Ohrenblasers,

30. Verleumder, Gottsverachter, Frewlers, Hoffartige, Grotsprekers, Schädliche, de Öllern Ungehorsame,

31. Unverständige, Trulose, Halsstarrige, Unversöhnliche, Unbarmhartige,

32. De GOtt Sin Gerechtigkeit weeten doht, (dat de, de so wat doht, den Dod verdeenen) doht se dat nich alleen, sonnern hebbt ok Gefallen an de, so dat doht. Hos. 7, 2. 3.